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Grundschule Johanngeorgenstadt

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Projektwoche "Hospiz"

Montag


In der Woche vom 24.09. - 28.09.2018 hatten wir, die Klasse 4, an unserer Schule eine Projektwoche mit dem Thema „Hospiz“.

Alle freuten sich schon riesig auf das Projekt. Wir waren im Musikzimmer, saßen im Stuhlkreis und begrüßten uns. Dann wurde wir in fünf Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte eine andere Farbe (rot, gelb, orange, grün und blau) und war für einen Tag verantwortlich. Jeder bekam ein Band, das wir zusammen knoteten und wir sangen ein Morgenlied mit all unseren Namen. Das große Band haben wir dabei immer weiter gegeben.

Das Thema am ersten Tag hieß „Werden und Vergehen“. Die Geschichte namens „Zairas Himmelsreise“ wurde uns vorgelesen. Die Gruppen erhielten eine helle Wolke und eine dunkle Wolke. Auf die helle Wolke sollten wir schöne Dinge schreiben oder malen und auf die dunkle Wolke unschöne Dinge. Jede einzelne Gruppe erzählte dann über ihre gestaltete Wolke. Auch eine schöne Schmetterlingsgeschichte mit Bildern konnten wir anhören und sehen. Sie war so schön. Ein Plakat mit unseren Babyfotos fertigten wir danach an. Das fanden alle interessant und ein bisschen lustig. Der erste Hospiztag mit dem Thema „Werden und Vergehen“ war für alle Kinder ein Erlebnis.


 

Dienstag


Am Dienstag behandelten wir das Thema „Krankheit und Leid“. Der Tag hatte die grüne Farbe und begann mit dem täglichen Morgenlied. Danach sprachen wir über Krankheiten und stellten diese pantomimisch dar, um sie in der Klasse zu erraten. An diesem Tag besuchte uns auch ein Arzt, Dr. Zwingenberger, dem wir viele Fragen zum Thema „Krankheit und Leid“ stellen konnten.

Anschließend gestaltete unsere Klasse Gruppenplakate, die Dinge zeigten, die zur Genesung beitragen. Danach präsentierten wir die fertigen Plakate. Im gemeinsamen Kreis werteten wir den Tag aus und sangen zum Abschluss unser Lied.


 

Mittwoch


Es war Mittwoch. Wir gingen ins Musikzimmer der Grundschule. Wir begrüßten uns und sangen unser Lied. Das Thema an diesem Tag war „Sterben und Tod“ - es war der Tag der roten Gruppe. Wir begaben uns in den Computerraum, wo uns ein Buch vorgelesen wurde. Es hieß „Hat Opa einen Anzug an?“. In dem Buch ging es darum, dass Opa gestorben war und dass der Junge wissen wollte, ob Opa einen Anzug im Sarg an hatte. Er musste sich hochheben lassen, um in den Sarg zu gucken. Der Junge war sehr traurig über Opas Tod. Danach sahen wir einen Film der Sendereihe „Willi will´s wissen“ - den ersten Teil. Darin ging es um die Arbeit eines Bestatters. Dann ging es in unseren kleinen Gruppen weiter. Dort gestalteten wir ein Plakat über die Aufgaben des Bestatters. Wir malten ein Bild, wie wir uns das Leben nach dem Tod vorstellen. Danach gingen alle kleinen Gruppen in das Musikzimmer. Dort sangen wir wieder unser Lied vom Anfang der Stunde.


 

Donnerstag


Am Donnerstag hatten wir das Thema „Vom Traurigsein“. Wir haben den Film „Willi will´s wissen“ weiter angeschaut. Dort war ein alter Mann zu sehen, der sehr traurig war, weil er am Ende seines Lebens angekommen war. Danach haben wir Bilder mit Fingermalfarbe gemalt, wo wir ausdrücken sollten, wie wir Trauer empfinden und dass man wieder Hoffnung haben kann sowie ein wenig fröhlicher sein kann. Der letzte Teil vom Film handelte von einer Beerdigung und dem Leichenschmaus. Zum Schluss des Tages pflanzten wir eine Bohne, aus der hoffentlich eine schöne Bohnenranke wird.

Der vierte Tag unserer Projektwoche war für uns wieder sehr interessant.


 

Freitag


Am Freitag war unser Thema „Trost und Trösten“. Wie jeden Morgen sangen wir unser Begrüßungslied. Wir erzählten vom Trösten, was uns hilft, wenn wir traurig sind und wie wir andere trösten. Danach gingen wir in die einzelnen Gruppen und bereiteten uns auf das Abschiedfest vor. Als erstes sahen wir zusammen mit unseren Eltern „Willi will´s wissen“ an. Danach gingen wir ins Musikzimmer und tanzten den Lastentanz. Am Ende sangen wir unser Lied. Wir zeigten den Eltern, was wir in der Woche alles gelernt haben. Nun war das Buffet eröffnet, wir haben gemeinsam gegessen und geredet, aber alle waren traurig, dass die Woche vorbei war.


Wir bedanken uns sehr bei allen Hospizhelfern, Dr. Zwingenberger und unserer Klassenleiterin Frau Schönfelder für die Woche!